Jordi Savall dirigiert Corelli, Telemann und Rameau.

Le Concert Spirituel zur Zeit von Ludwig XV.

Abonnenten

Besetzung

Das Konzert der Nationen

Enrico Onofri  — Violine

Riccardo Minasi  — Violine

Isabel Serrano  — Violine

Paula Waisman  — Violine

Santi Aubert  — Violine

Angelo Bartoletti  — Viola

Giovanni De Rosa  — Viola

Programmhinweise

Jordi Savall und die Musiker des Ensembles Le Concert des Nations führen Werke von Corelli, Telemann und Rameau auf.

Im 18. Jahrhundert entstand das Konzept des öffentlichen Konzerts. Zum ersten Mal konnten die Menschen eine Eintrittskarte kaufen und sich versammeln, um einer musikalischen Darbietung von höchster Qualität in einem Konzertsaal oder einem Opernhaus beizuwohnen. Diese moderne Praxis des Musikkonsums entstand gleichzeitig im Vereinigten Königreich, in Italien und in Frankreich, wo die bekannteste Organisation das "Concert spirituel" war.

Das am 17. März 1725 in Paris eröffnete Concert spirituel spielte eine wichtige Rolle auf der europäischen Musikszene. Während seiner 66-jährigen Tätigkeit von 1725 bis 1791 wurden die größten Komponisten und herausragendsten Interpreten eingeladen, ihre neuesten Werke vorzustellen oder ihre Virtuosität zu zeigen: André Campra, Louis-Nicolas Clérambault, François Couperin, François-Joseph Gossec, Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville, Antonio Rosetti oder Joseph Haydn, um nur einige zu nennen.

Durch Werke von Corelli, Telemann und Rameau erkunden Jordi Savall und die Musiker des Ensembles Le Concert des Nations das reiche Repertoire, das das Concert spirituel hinterlassen hat und das von der Eleganz des Pariser Kulturlebens während der Regierungszeit von Ludwig XV. Zeugnis ablegt.

Ein genauerer Blick: vorgestellte Komponisten

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