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Sopran

Karina Gauvin

© Michael Slobodian

Über den Künstler

Die kanadische Sopranistin Karina Gauvin, bekannt für ihre Arbeit im Barockrepertoire, singt Bach, Mahler, Britten und die Musik des 20.ten und 21.ten Jahrhunderts mit gleichem Erfolg. Zu den prestigeträchtigen Auszeichnungen, die sie erhalten hat, gehören der Titel „Solistin des Jahres“, verliehen von der Communauté internationale des radios publiques de langue française, der erste Preis im CBC Radio Wettbewerb für junge Künstler sowie der Virginia Parker Prize und der Maggie Teyte Memorial Prize in London.

Sie hat mit den größten Symphonieorchestern gesungen, darunter das Orchestre symphonique de Montréal, die San Francisco Symphony, die Chicago Symphony, die New York Philharmonic und das Rotterdam Philharmonic, sowie mit Barockorchestern wie Les Talens Lyriques, dem Venice Baroque Orchestra, der Accademia Bizantina, Il Complesso Barocco, der Akademie Für Alte Musik Berlin, dem Tafelmusik Baroque Orchestra und Les Violons du Roy. Sie trat unter der Leitung von Charles Dutoit, Michael Tilson Thomas, Bernard Labadie, Christophe Rousset, Alan Curtis, Sir Roger Norrington, Kent Nagano, Semyon Bychkov, Helmut Rilling und Yannick Nézet-Séguin auf. Außerdem gab sie Recitals mit den Pianisten Marc-André Hamelin, Angela Hewitt, Michael McMahon und Roger Vignoles.

Sie war Alcina (Händel) mit Les Talens Lyriques und Ariadne in Georg Conradis Die Schöne und getreue Ariadne beim Boston Early Music Festival. Sie sang Seleuce in Händels Tolomeo mit Alan Curtis, mit dem sie auch Händel-Opern auf den Labels ARCHIV/Deutsche Grammophon, Virgin und Naïve unter anderem aufgenommen hat. Sie trat in Tito Manlio (Vivaldi) in Brüssel und im Barbican in London, in Ezio (Händel) in Paris und Wien, in Giulio Cesare (Händel) in Paris und Wien sowie in Juditha Triumphans (Vivaldi) mit Andrea Marcon im Concertgebouw Amsterdam auf. Ihre Auftritte mit dem Boston Early Music Festival Orchestra brachten ihr Nominierungen bei den Grammy Awards 2007 und 2009 ein.

Karina Gauvins umfangreiche Diskografie – über 30 Titel – wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter ein „Chamber Music America Award“ für ihre Fête Galante-CD mit dem Pianisten Marc-André Hamelin sowie mehrere Opus-Preise. Zu ihren jüngsten Projekten gehören eine Europatournee und eine Aufnahme von Ariodante (Händel) für EMI Virgin Classics sowie eine Europatournee und eine Aufnahme von Giulio Cesare für das Label Naïve, beide mit Alan Curtis und Il Complesso Barocco. Sie sang außerdem das Martyrdom of Saint Sebastian und die Symphonie Nr. 2 (Mahler) mit dem San Francisco Symphony Orchestra unter der Leitung von Michael Tilson Thomas. 2009 nahm sie Brittens Les Illuminations mit Les Violons du Roy unter der Leitung von Jean-Marie Zeitouni auf und hat gerade ein Album zu Ehren von Anna Maria Strada del Po mit Alexander Weimann und dem Arion Ensemble fertiggestellt.

Karina Gauvin trat kürzlich als Prinzessin in Ravels L'enfant et les sortilèges mit dem Rotterdam Philharmonic und Yannick Nézet-Séguin auf und sang in Bachs Johannes-Passion mit Les Violons du Roy und Bernard Labadie auf Tournee durch Kanada und anschließend in der Carnegie Hall in New York. Ihre Projekte sind sehr spannend: Armida in Händels Rinaldo beim Glyndebourne Festival unter der Regie von Robert Carsen, Giunone in Cavallis Callisto an der Bayerischen Staatsoper, Vitellia in Mozarts La Clemenza di Tito im Théâtre des Champs-Elysées in Paris sowie die Titelrolle in Glucks Armide bei der Niederländischen Oper (Regie Barrie Kosky).

Quelle: www.allegorica.it

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